Wiener Landesmeisterschaften der allgemeinen Klasse


In der Sporthalle Alt Erlaa gingen am 16. und 17. Jänner die Wiener Landesmeisterschaften über die Bühne. Unter den zahlreichen TeilnehmerInnen – im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren – waren auch zwei Spieler des BC-Donaustadt vertreten. Wolfgang und Christoph spielten zusammen im Herrendoppel und versuchten sich ebenfalls im Herreneinzel.

Am Samstag fand neben dem Mixed-Bewerb auch das Herrendoppel statt. Nachdem in einer Dreiergruppe für Wolfgang/Christoph gegen sehr starke Paarungen, unter anderem die an Nummer 1 gesetzten Cejnek/Frantes, nichts zu holen war, ging es um die Plätze 7 – 10. In ihrem dritten Spiel des Tages trafen Wolfgang und Christoph auf zwei alte Bekannte, Luber/Amar von WAT Simmering. Gegen dieses Doppel konnten Wolfgang und Christoph noch kein Spiel gewinnen. Anders an diesem Tag: in drei umkämpften Sätzen setzten sich die zwei mit 15:21, 21:17 und 22:20 durch. Nach diesem Sieg standen sie im Spiel um Platz sieben Hundsbichler/Weber gegenüber. Obwohl Wolfgang und Christoph eine gute Leistung, vor allem im ersten Satz, boten, ging dieses Spiel 18:21, 10:21 verloren. Damit blieb am Ende Platz acht für das Doppel des BC-Donaustadt.

Im Herreneinzel am Sonntag mussten Wolfgang und Christoph in die Qualifikation. Und wie es das „Losglück“ wollte, sollten sie in dieser gleich aufeinander treffen. Im ersten Satz konnte sich noch Wolfgang durchsetzen, allerdings gingen die Sätze zwei und drei an Christoph. Dadurch stand Christoph im Hauptbewerb und Wolfgang spielte gegen die anderen Qualifikationsverlierer die unteren Plätze aus. Christoph bekam es in seiner Dreiergruppe mit durchwegs sehr starken Spielern zu tun. Gegen Markus Hinz (3/4), Daniel Zatzka (5/8) und Lukas Weber war er durchwegs Außenseiter. Dies sollte sich auch in den Spielen bewahrheiten, trotz wirklich guter Leistungen konnte Christoph keinen Satzgewinn für sich verbuchen und spielte anschließend um die Plätze 13 – 16. Gegen Markus Höhn, den letzten Sieger des C-Turniers, merkte man beiden Spieler die körperlichen Verschleißerscheinungen an. Trotzdem kämpften die zwei über die volle Distanz und Christoph musste sich 18:21, 21:12, 22:24 geschlagen geben. Durch die Aufgabe eines anderen Spielers hatte Christoph ein Freilos in seinem letzten Spiel und belegte schlussendlich Platz 15.

Wolfgang begegnete in seinen Matches um die Plätze 17 – 21 ebenfalls Spielern auf hohem Niveau. In einer 5er-Gruppe besiegte Wolfgang zunächst in jeweils zwei Sätzen Wolfgang Luber und Masahiko Tanaka. Im dritten Spiel war er gegen Manfred Spitaler auf verlorenem Posten und verlor 10:21, 15:21. Gegen Michael Wagner von VRC gelang Wolfgang wieder ein Zwei-Satz-Sieg und er schloss das Turnier auf Platz 18 ab.

Am Ende eines wirklich anstrengenden Turniers standen für Wolfgang und Christoph wertvolle Erfahrungen gegen wirklich leistungsstarke Spieler und vor allem die „Qualifikation“ für die österreichischen Staatsmeisterschaften zu Buche.

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